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Alan Hyde: "Ich hatte ein gutes Gefühl"





By Jesse Spero


In der HBO Serie „True Blood“ gibt es zwei verschiedene Fanlager – Team Bill und Team Eric – aber mitten in der fantastischen zweiten Staffel taucht eine weitaus ältere, weisere und mächtigere Kraft auf, gegen die auch die beiden nichts ausrichten können. Diese Kraft erscheint in Form eines 2000 Jahre alten Vampir in Gestalt eines 20-Jährigen.

Der dänische Schauspieler Allan Hyde ist in den Staaten relativ unbekannt, aber seine subtile und herzzerreißende Darstellung des Godric bescherte ihm viele Fans, die nun mehr von dem jungen Schauspieler sehen wollen. „AccessHollywood.com“ traf sich mit Allan zum Interview.

War die letzte Episode die letzte in der die Fans Godric zu sehen bekommen?
„Es war die letzte Episode für meinen Charakter“, sagte Allan letzte Woche bevor die Zuschauer sahen wie Godric sich auf einem Dach in Dallas der aufgehenden Sonne stellte und sich damit umbrachte. „Wenn die Macher sich natürlich entschließen sollten Rückblicke einzubauen, könnte ich eventuell nochmal zurückkehren, aber davon ist mir nix bekannt.“, sagte er.
Obwohl er in Amerika noch nicht so bekannt ist, hat Allan schon einer Reihe großer Projekte in Dänemark vorgelegt. Im Film wie auf der Theaterbühne. Außerdem ist er die dänische Stimme von Ron Weasley aus „Harry Potter“ und er ist auf dem internationalen Soundtrack von „Camp Rock“ zu hören. All seine Rollen sind weit entfernt von dem Charakter den er in „True Blood“ verkörpert.

„Sich auf die Rolle vorzubereiten war offensichtlich schwer, denn man kann nicht einfach so jemanden imitieren der 2000 Jahre an Lebensweisheit besitzt, das ist einfach unmöglich.“, erklärt er. „Ich habe mich eher darauf konzentriert mir vorzustellen wie er auf verschiedene Situation reagiert. Seine Gedankenvorgänge dazu.“
Allan gab auch zu, dass er ein bisschen Erfahrung aus seinem eigenen Leben einbringen konnte. ER nachfühlen konnte wie sich jemand fühlt der von der eigenen Unschuld zehrt um zu Überleben.
„Ich hab in meinem Leben Momente gefunden, die ich mit Godrics Situation vergleichen konnte. Als ich noch zur Grundschule ging, gehörte ich zu den jenigen die gerne mal andere gemobbt haben. Es ist natürlich nicht annähernd das was Godric durchlebt hat“, setzt er fort, „Ich habe begriffen wie falsch dieses Verhalten war und dieses schlechte Gefühl ist vergleichbar damit wie sich Godric fühlen muss, natürlich in einem kleineren Rahmen“.


Die Folge vom letzten Sonntag markiert auch Allans erste Erfahrung mit dem Endprodukt. „Ich habe noch nichts davon gesehen und ich kann es kaum erwarten“, sagte er vor der Ausstrahlung. „Es war ein unglaubliches Gefühl meine letzte Szene zu drehen.“


Alan erkläre, dass er zusammen mit AccessHollywood.com neuem Lieblingsstar Alexander Skarsgard (Eric Nothman) und Anna Paquin (Sookie Stackhouse) nur wenige Minuten Zeit hatte diese Szene überhaupt zu drehen. Die Schauspieler und die Crew beeilten sich die Szene in natürlichem Licht einzufangen.
„Es war unglaublich und das nicht nur weil es eine rührende Szene war. Die Art wie Alex und Anna spielen zu beobachten ist einfach großartig.“, sagte er Access. „ Ich habe sowas noch nie vorher ausprobiert. Ich hatte ein gutes Gefühl was die Szene betrifft und ich bin so aufgeregt, dass ich jetzt das Endprodukt zu sehen kriege.“

So wie ist der 20-jährige Schauspieler nun eigentlich zu einer der heißesten Fernsehserien gekommen?

„ Es gab so gut wie kein Casting. Ich bekam einen Anruf von einem Castingagenten in Hollywood, der mir sgate, dass sie nicht den passenden Schauspieler für die Rolle finden konnten“, erzählt Allan Access.“Ich selbst habe nie daran gedacht außerhalb von Dänemark zu arbeiten.“

Die Szene mit der Allan sich beim Casting vorstellte, ist eine die sich treue Fans kaum vorstellen können. „ Es ist eine Szene zwischen Godric und Eric, die damit endet, dass ich Eric den Kopf abreiße und das konnte man ja nicht in die Serie zeigen.“

Allan erzählte Access, dass er aufgrund der Tatsache das „True Blood“ noch nicht in Dänemark ausgestrahlt wurde als er gecastet wurde (die erste Staffel soll jetzt im September starten) , hatte er keine Ahnung wie groß die Sache wird und wie wichtig die Arbeit mit dem Oscarpreisträger und „True Blood“ Schöpfer Alan Ball wird.

„Innerhalb weniger Tage wusste jeder innerhalb des dänischen Filmgeschäfts von meinem Casting“, erklärt er. „Ich habe von den verschiedensten Kollegen Anrufe erhalten, die alle den selben Inhalt hatten --> „Hi!, kannst du Alan von mir grüßen“ , da sie alle große Fans von ihm sind. Da wusste ich dann dass das eine riesige Sache ist.
Schon kurz nach dem Ende der Dreharbeiten von „True Blood“ kehrte Allan zurück nach Dänemark und verpasste damit auch den ganzen Hype der Hollywood überrannt hat. Er war nicht in der Lage die Premiere zu besuchen oder die Massen an schreienden Fans bei der San Diego Comic Con zu sehen. Aber nun ist er in die Staaten zurückgekehrt und versucht das beste aus den Möglichkeiten zu machen, die ihm Godric gebracht hat.

„Ich will eigentlich nur Arbeiten. Ich will Schauspielern und es ist mir eigentlich total egal ob nun hier oder in Dänemark. Es geht darum Dinge, die man mag, zu tun.“, erzählte er Access.
Die aufgehende Sonne hat vielleicht Godrics Leben für immer beendet (außer die Drehbuchautoren werden verdammt kraetiv und schreiben ihn wieder hinein) , aber Allan sagt, dass das Ende in „True Blood“ für ihn eigentlich ein Anfang ist.
„Weißt du, es fühlt sich ............ , die Sache ist die,“ beginnt Allan, „ Das wirklich erst der Anfang“.

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