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Stephen Moyer: „Es war eine außergewöhnliche Sache“




by Dave Walker

 

Stephen Moyer hat erst kürzlich New Orleans erkundet. Er hatte ein paar Tage frei während der Dreharbeiten zu True Blood. Stephen gesteht jedoch dass er sich an einige exotische Ansichten der Stadt seit seiner Kindheit erinnert.

 

Ein Banjo-spielender Onkel (die Art von Onkel die man so nennt, aber eigentlich kein Familienangehöriger ist) verließ in den 80er Jahren England und versuchte sein Glück in New Orleans.

 

„Es war eine außergewöhnliche Sache“, sagt Moyer während des Interviews in Clinton, bevor er in die Maske musste,in welcher er zu Bill Compton verwandelt wird.“ Meine Eltern lernten sich in einer Jazz-Bar kennen, von daher wollte ich schon immer mal herkommen“.

 

Moyer war bisher im Juli zweimal in der Stadt, das erste Mal alleine um durch die Straßen des „French Quarter“ mit seiner Kamera zu wandeln und das zweite Mal wurde er von Cast und Crew Mitgliedern begleitet (u.a Anna Paquin seiner On- and Off Kamera Liebe – beide verlobten sich vor kurzem) um im „Galatoire's“ zu essen.

 

„Ich habe alles mitgemacht“, sagt Stephen. „Ich bin einfach frei und fröhlich durch die Starßen gelaufen und hab mich dem Gefühl der Stadt hingegeben.“

 

Moyer kam in die Stadt als „True Blood“ anfing die Erfolgsleiter bei HBO hochzuklettern. Als die erste Staffel startete war er wieder in England und bekam von dem Hype kaum etwas mit.

 

Die Folgen dieser Staffel hatten durchschnittlich 11 Millionen Zuschauer, wenn man die Wiederholungen und das Onlinepublikum mitzählt. Der Cast wurde wie Rockstars gefeiert bei der diesjährigen Comic Con in San Diego.

 

„Ich war von dem der Fertigstellung der Dreharbeiten bis zum Ende der Ausstrahlung in Großbritannien und dort lief die Serie noch nicht. Ich hatte keine Ahnung,bis wir mit den Dreharbeiten zur zweiten Staffel begannen. Erst da wurde mir einiges klar.

 

Basierend auf der Buchreihe von Charlaine Harris spielt „True Blood“ in der Fantasystadt Bon Temps in Louisianna in einer Zeit in der Vampire öffentlich leben und sich von synthetischem Blut ernähren.

 

Schon sehr früh wurde die Liebesbeziehung zwischen Moyers Vampir Alter Ego Bill und seiner menschlichen Geliebten Sookie zum Hauptthema der Serie. Aber nicht nur Moyer sondern auch andere Kollegen aus der Serie haben den Einfluß des „Twilight“-Hype bemerkt.

 

„Es hat mich überrascht wie vielfältig unsere Zuschauergruppe ist“, sagt er. „Ich dachte es wäre eine Serie für ein jüngeres Publikum, aber ich bin nicht davon ausgegange dass es eine Teenie-Serie wird. Ich bin von einer Altersspanne zwischen 21 und 35 ausgegangen.“

 

„Ich bin unterwegs gewesen und bin von einer Gruppe 70jähriger Männer angesprochen worden, die mir erzählten dass sie sich mit der gesamten Familie treffen und True Blood sonntags zusammen ansehen. Das sind im wörtlichen Sinne drei Generationen Männer,Frauen ihre Kinder und weitere Verwandte. Das heißt die Show wird all umfassend gut aufgenommen.“

 

Um sein Statement zu unterstützen zitiert er einen Artikel der Interneseite www.tvbynumbers.com . In diesem steht dass die Premierenfolge um mehr als das 1,5 fache an Einschaltenquoten hatte, als alle anderen Serien im Kabelfernsehen in dieser Woche (ausgenommen WWE Raw Wrestling)

 

„Man hat Drama, aber auch lustige Momente“, erklärt er weiter. „Man kann sch komplett in die Fantasiewelt zurückziehen. Ich glaube dass Menschen die HBO nicht empfangen zu Freunden oder Nachbarn gehen um mit ihnen zusammen die Serie zu schauen. Und ich glaube dass erklärt auch die unfassbar hohen DVD- Verkäufe.“

 

„True Blood“ ist die erste Serie  die es geschafft innerhalb des Erscheinungsjahres mehr als eine Million zu verkaufen.

 

„Ich werde von den unterschiedlichsten Menschengruppen erkannt“, sagt Moyer. „Ich kann es gar nicht einschränken, es ist unglaublich“.

 

 

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